Von Basel nach Zürich – Mein Weg in die „Grossstadt“

Geschrieben am Zürich

„Ein Mal Zürich mit allem, bitte!“ – so müsste die Zusammenfassung für folgenden Beitrag lauten. Doch um eine reine Zusammenfassung soll es hierbei nicht gehen. Schliesslich hätte ich mir sonst mehrere Zeilen Schreibarbeit auch ersparen können. Um jedoch trotzdem bei diesem einen Satz zu bleiben, folgt nun eine Erklärung.

Bereits vor knapp zwei Jahren traf ich die Entscheidung nach meiner Ausbildung in Zürich leben zu wollen. Die Gründe dafür waren einfach: Als Blogger wurde ich zu vielen Events in Zürich eingeladen. Auch als Twitternase besuchte ich diese gerne, um mich mit anderen Menschen auszutauschen und dabei ein Bier zu trinken. Leider wurden solche Treffen in Basel rar. Zum einen ist die Community dort nicht so gross wie in Zürich. Zum anderen scheint der Ort seit der Schliessung des „Nasobem“ bei Menschen von ausserhalb nicht mehr beliebt zu sein.

Die Liebe zu Zürich

Ein Jahr bevor meine Ausbildung ein Ende nehmen sollte, passierte es schliesslich: Meine Entscheidung nach Zürich zu ziehen stand fest. Grund dafür war neben den Events nun auch Daria, die ich bei einem Event in Zürich kennenlernte (dazu bald noch mehr). Ich verliebte mich unendlich in sie (ja, so kitschig war das wirklich!), was dazu führte, dass ich ein halbes Jahr später bereits auf der Suche nach einem Job in Zürich war. Natürlich fehlte noch die passende Wohnung – doch mit fleissiger Unterstützung war auch die bald gefunden.

Hallo, neues Leben!Kevin Operhaus

Direkt nach meiner Ausbildung, hatte ich den Job als Marketing Manager bei Selfnation in der Tasche. Ein Startup, welches perfekte Massjeans fertigt. Neun Monate sind seit dem ersten Arbeitstag bereits vergangen. Damals haben sich acht Mitarbeiter in ein kleines Büro im Technopark gezwängt. Heute ist Selfnation bereits ein grosses Startup mit 13 Mitarbeitern und einem Büro beim HB.

Daria hatte mich gewarnt: Eine Wohnung in Zürich zu finden, sei nicht einfach. Darüber konnte ich nur müde lächeln; war ich mir meiner Sache und der Social-Media-Unterstützung bei meiner Suche doch sicher! Doch Daria sollte Recht behalten. Denn die Wohnungssuche in Zürich ist kein Kinderspiel. Nachdem ich von WG-Casting zu WG-Casting rannte, fand ich mein Glück schliesslich bei einer Dachterrassenparty. Einer der Veranstalter wohnte in der Wohnung desselben Hauses im ersten Stock. Er verriet mir, dass er Zürich bald für ein Jahr verlassen würde. Ich witterte meine Chance und wurde schnell sein neuer Untermieter.

Zurich Opera Photos from @olga_zhavoroko 

Geschrieben von Kevin

Kevin Kyburz ist Blogger, Social Media Exponent, Kolumnist, Sportsmann, Coffeejunkie, Kitchengroover und wohnt in Zürich.

Kommentare(4)
  1. Sandra 11. März 2015 um 19:54

    Schön zu lesen, dass jemand diese Stadt auch liebt. Wobei ich ja finde, dass dies nicht so schwer ist, da sie ja wirklich traumhaft schön, unglaublich spannend, sehr vielfältig und vieles mehr ist.

    Herzlich willkommen also – auch wenn du ja schon ein Weilchen hier bist. Nur eines noch: Als Gwundernase vermisste ich das „später mehr“.

    • Kevin 12. März 2015 um 20:04

      Liebe Sandra

      Wie auch Basel bietet Zürich ein paar tolle Dinge und wenn alles andere auch stimmt, fühlt man sich schnell hier Zuhause.

      Das „später mehr“ folgt bald dann 😉

      Liebe Grüsse
      Kevin

Von Basel nach Zürich – Mein Weg in die „Grossstadt“

von Kevin Lesezeit: 2 min